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Chatting
with Sokrates
Dialog um Öl, Atom und Eichmann · Ein Theaterstück,
Berlin 2008.
So steht es in den Geschichtsbüchern: der Mossad
hat Adolf Eichmann wegen seiner Verbrechen am jüdischen Volk
aus Argentinien entführt.
Ein Satz, vier Lügen, entgegnet die in Buenos Aires und Berlin
lebende Journalistin, Gaby Weber.
Nach jahrelangen Recherchen kommt sie zu dem Ergebnis, dass es erstens
nicht der Mossad war, der im Mai 1960 am Werk war, sondern ein kleiner
Geheimdienst Israels, der in Argentinien Atomtechnologie „beschaffte“.
Zweitens war der Grund für Eichmanns Abtransport nicht seine
Beteiligung am Holocaust sondern sein Wissen um ein geheimes Dreiecksgeschäft.
Drittens wurde er nicht entführt und viertens nicht aus Buenos
Aires.
Die Spur führt zu Standard Oil, zur Deutschen Bank, zu Daimler-Benz
und zur Degussa. Letztere hatte Zyklon B für Auschwitz und Uranmetall
für Hitlers „Uranprojekt“ produziert. Nach dem Krieg
blieb die Degussa der Nukleartechnik treu und expandierte ihren Markt
bis nach Tel Aviv. Vielleicht nicht ganz freiwillig und nicht legal.
Präsident Eisenhower war gegen die israelische Atombombe. Er
wollte sein „atoms for peace“-Programm und das amerikanische
Atomwaffenmonopol verteidigen.
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CIA *
Drogen * Gehirnwäsche, Hamburg 1981
Eine Recherche über die Hintergründe
des Massen-„Selbst“-Mordes in Jonestown, Guayana, 1978
und über die Drogenversuche des US-Geheimdienstes in den fünfziger
und sechziger Jahren.
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Krauts erobern die Welt
Der deutsche Imperialismus in Südamerika,
Hamburg 1982.
Eine Untersuchung über die seit den Fuggern und Welsern ungebrochene
Tradition des deutschen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen
Imperialismus in Südamerika. |
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Die Guerilla zieht
Bilanz
Gespräche mit Guerilla-Führern in
Argentinien, Bolivien, Chile und Uruguay. Giessen 1989. |
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Die Vergangenheit die
nicht endete
Machtrausch, Geschäft und Verfassungsverrat
im Justizskandal Brühne-Ferbach.
Herausgeber Ulrich Sonnemann. Beiträge von Ulrich Sonnemann,
Gaby Weber, Ulrike Marie Meinhof, Birgitta Wolf, Christoph Nix, Eckart
Spoo. Giessen 1985. Neue Recherchen über die Hintergründe
der Brühne-Affäre.
Gegen den Herausgeber des Buches beantragte Franz-Josef Strauss erfolgreich
die Verhängung einer Geldstrafe von 30.000 DM und Karl-Helmut
Schnell (Verteidigungsministerium) erzwang das Verbot. Gegen die ARD,
die die Recherchen von Gaby Weber ebenfalls veröffentlichte,
gingen Strauss und Schnell nicht vor.
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Los espejos rotos
Reflexión conjunta sobre la actual crisis
civilizatoria. Montevideo 1992 (zusammen mit David Cámpora).
Mit Beiträgen von: Mario de León (Montevideo), Luis Mattini
(Buenos Aires) und Andrés Pascal (Mexiko, heute Chile), Jorge
Luis Acanda (Havanna), Aurelio Alonso (Havanna), Elmar Altvater (Berlin),
René Dreyfus (Rio de Janeiro), Eduardo Galeano (Montevideo),
Fernando Martínez (Havanna), Ester Pérez (Havanna) und
Pedro Vuskovic (Santiago de Chile). |
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Die Verschwundenen von Mercedes
Benz
Hamburg, Göttingen 2001.
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Daimler-Benz und die
Argentinien-Connection
Von Rattenlinien und Nazigeldern. Berlin,
Hamburg 2004.
Herausgeber: Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre,
Informationsstelle Lateinamerika (ILA) und Labournet Germany. Mit
der Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung.
Eine Recherche über die Geldwäsche von Nazigold im grossen
Stil nach 1945.
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La conexión alemana
El lavado del dinero nazi en Argentina. Buenos Aires,
Barcelona 2005.
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